Maximal 4 Stunden auf den 4 Buchstaben

iStock_000016704769_DiabetesBewegung lautet die einwortige Zauberformel zur Prävention verschiedener Krankheiten. Dass aber mehr das viele Sitzen vermieden werden soll, als dass intensive körperliche Aktivität empfohlen ist, hat eine aktuelle Studie ergeben. Das Ergebnis bezieht sich auf das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

So sollten vier Stunden die tägliche Höchstgrenze sein, die man am Tag sitzend verbringt. Mit Autofahrten, der Zeit am Arbeitsplatz und dem abendlichen Entspannen auf der Couch lässt sich jedoch mühelos ein Vielfaches an Zeit im Sitzen überschlagen. Ein enormer Risikofaktor, so das Forscherteam der University of Leicester. Demnach haben Menschen, die im Beruf und in der Freizeit die meiste Zeit sitzen, ein um das Doppelte erhöhte Risiko, an Diabetes oder einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu erkranken. Die Ergebnisse der Meta-Analyse wurden in der Fachzeitschrift Diabetologia veröffentlicht.

Bislang wurde Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko zu mindestens zweieinhalb Stunden moderater bis intensiver körperlicher Aktivität pro Woche geraten. Das Resultat der britischen Studie legt den Fokus jedoch vielmehr auf das regelmäßige Reduzieren des Bewegungsdefizits. Wenn die bewegungsarme Zeit pro Tag um wenigstens 90 Minuten herabgesenkt wird, wirkt sich das positiv auf die Gesundheit aus. Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko können der Krankheit unter Umständen sogar besser vorbeugen, indem sie die bewegungsarme Zeit vermeiden, als dass sie regelmäßigen Sport treiben.

Bei Patienten mit einem Risiko für Typ-2-Diabetes wirkt sich allem Anschein nach die Zeit, die im Sitzen oder Liegen verbracht wird, negativ auf den 2-Stunden-Glukosewert, sowie die Werte für Triglyceride und HDL-Cholesterin aus. Auch konnten die Wissenschaftler aus den Untersuchungen mit verschiedenen Altersstufen schließen, dass die negativen Folgen des Bewegungsmangels jüngere wie ältere Menschen betreffen. Der Zusammenhang, dass die Betroffenen, die sich mehr als vier Stunden am Tag niederlassen, deutlich häufiger erkranken, galt auch, wenn sie angaben, sich regelmäßig zu bewegen und ein normales Körpergewicht aufwiesen.

Treppen steigen, Diabetes-Risiko senken

In einer anderen Studie analysierten Wissenschaftler die Daten von über 600.000 Männern mittleren Alters. Die Probanden gaben Informationen über ihre Gesundheit, aber auch über Lebensgewohnheiten, Bewegung, Rauchverhalten, Körpergewicht sowie Bildungsstatus und Einkommen preis. Es zeigte sich, dass fast jeder dritte mindestens acht Stunde am Tag saß, die Hälfte war körperlich eingeschränkt. Seit Beginn der Langzeituntersuchung erkrankten mehr als 40 Prozent der Teilnehmer an chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herzleiden.

Allerdings erhöht die Sitzdauer das Risiko nicht für alle Erkrankungen gleich stark. Während der Zusammenhang bei Herzleiden, Krebs und Bluthochdruck gering ausfiel, stieg das Diabetesrisiko bei Vielsitzern linear an. Die Forscher sehen hierin einen Hinweis dafür, dass Sitzen ein unabhängiger Risikofaktor für Diabetes ist. Männer und Frauen sollten daher vermehrt auf die Dauer achten, die sie sitzend verbringen. Natürlich sollte auch regelmäßiger Sport nicht zu kurz kommen, aber besonders wichtig ist es, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Warten Sie daher lieber im Stehen, machen Sie einen Spaziergang in der Mittagspause und nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug.

Neben dem Zauberwort Bewegung kann jedoch auch eine gesunde Ernährung vorbeugend gegen die Krankheit wirken. Typ-2-Diabetiker haben alle Chancen auf eine vollständige Heilung, wenn sie ihre Lebens- und Ernährungsweise bereitwillig ändern. Auch bei Diabetes Typ 1 können derart die Risiken für die typischen Folgeschäden reduziert werden. Ein besonders wichtiger Aspekt ist das Trinken von täglich 2 bis 3 Litern reinem kohlensäurefreiem Quellwasser. Es reguliert den Wasserhaushalt des Körpers, unterstützt beim Ausscheiden schädlicher Stoffwechselabbauprodukte und hilft, Übergewicht zu vermeiden, da es das Hungergefühl reduziert. Insbesondere AktivWasser legt sich sowohl bei präventiver als auch krankheitsbegleitender Behandlung kräftig ins Zeug. Da ein hoher Blutzuckerspiegel bzw. eine Insulinresistenz der Zellen einen Vitamin-C-Mangel in den Körperzellen bedingen, ist es essentiell, den Organismus mit Hilfe von antioxidativer Nahrung zu stärken. Mit basischem antioxidativem Wasser versorgen Sie Ihren Körper gesund und verhelfen ihm zur Vitalität. Im Idealfall kommt er dann gar nicht auf die Idee einer vierstündigen Ruhepause.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.