Rotes Fleisch fördert Gefäßerkrankungen

iStock_000017953038_FleischDie Farbe Rot gilt als Warnsignal. Treffend ist diese Warnung auch, wenn es um die Farbe von Fleisch geht. Wer gerne Steaks, Koteletts und Hamburger – also sogenanntes rotes Fleisch – isst, lebt Studien zufolge gefährlicher als Liebhaber von Fisch-, Huhn- und Putengerichten. Neben steigendem Krebsrisiko, erhöhe sich auch die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen. Forscher fanden jüngst heraus, warum.

Es galt eigentlich als gesunder Inhaltsstoff von rotem Fleisch: L-Carnitin. Das aus zwei Aminosäuren hervorgehende Molekül ist für unseren Fettstoffwechsel unverzichtbar, da es Fettsäuren befördert und damit für den Energieschub in den Muskeln sorgt. Unser Körper kann die Substanz zwar in geringem Maße selbst herstellen, das meiste wird aber aus der Nahrung gewonnen. Aus diesem Grund der vermeintlichen Energiebeschleunigung wird es vermehrt von Hochleistungssportlern als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Auch der Mythos, als Fettverbrenner zu wirken, wurde dem Stoff schon angedichtet.

Nun die Ernüchterung: L-Carnitin sorgt dafür, dass sich in unserer Darmflora Mikroben vermehren, die ein Arteriosklerose (Gefäßverhärtung) förderndes Abbauprodukt erzeugen. Diese winzigen Bakterien, die in unserem Körper herumflitzen, gewinnen Energie, indem sie die Substanzen, die über unsere Nahrung geliefert werden, abbauen. Daraus entstehen Nebenprodukte, die mitunter schädlich sein können. Bisher habe man dafür gesättigte Fette oder Cholesterin im Verdacht gehabt, es aber nicht eindeutig belegen können. US-amerikanische Forscher konnten jetzt nachweisen, dass zum einen L-Carnitin, zum anderen die Beschaffenheit unserer Darmflora für die Produktion eines gefäßschädlichen Stoffs, dem Trimethylamin-N-Oxid (TMAO), verantwortlich sind.

Warnung für unsere Gesundheit

Dieser neu entdeckte Mechanismus hat eine weitreichende Bedeutung für unsere Gesundheit, so die Wissenschaftler. Denn die Darmflora ist bei jedem Menschen anders zusammengesetzt und wird insbesondere durch unsere Ernährung beeinflusst. Durch den Verzehr von Fleisch ermöglichen wir bestimmten Mikrobenarten den Zugang und letztlich sozusagen die Vorherrschaft in unserer Darmflora. Tests ergaben, dass bei Fleischessern der Wert des schädlichen Abbaustoffs besonders deutlich ansteigt, während Fleischabstinenzler auch nach mehreren Stunden nach dem Verzehr von Carnitin noch kein TMAO im Blut haben. Das erklärt, warum Vegetarier und Veganer seltener an Gefäßerkrankungen leiden – und wirft einmal mehr ein schlechtes Licht auf den Fleischgenuss.

Doch wie fast jeder Genuss muss auch rotes Fleisch nicht völlig tabuisiert werden – solange der Fleischeslust in Maßen gefrönt wird. Nicht mehr als 300 Gramm pro Woche, empfiehlt der Welt-Krebsforschungsfonds. Zudem sollten Sie AktivWasser trinken. Denn auch damit schaffen Sie ein gesundes Milieu im Darm. Dr. Hidemitsu Hayashi (Water Institute of Japan) und Dr. Munenori Kawamura (Kyowa Medical Center) konnten dies in ihrem Beitrag zum Symposion JAACT 2000 in Japan eindrücklich belegen. Und auch deutsche Forscher, wie z.B. der bekannte EM Experte R. Zimmermann, haben mit Hilfe von Urinuntersuchungen (Indikan Test) festgestellt, dass sich durch AktivWasser das Milieu im Darm deutlich verbessert.

Die Tatsache, dass L-Carnitin und dessen Abbau durch die Darmflora den Zusammenhang zwischen Fleisch und Krankheit schlüssig erklären kann, hat weitreichende Folgen für die Medizin. Es ergeben sich neue Therapiemöglichkeiten durch gezielte Veränderung der Darmflora. Darüber hinaus wird vor der Einnahme von L-Carnitin als Nahrungsergänzungsmittel gewarnt. Fazit: bei Rot lieber auf die Bremse treten, aber freie Fahrt für AktivWasser!

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